Montag, 23. April 2012

Auf auf! In den dritten Sommer!

Alternating in languages -> find it...

Zu Beginn nun also nochmal ein paar Eindrücke vom australischen Farmleben, das wir, ganz überraschend, noch miterleben durften. Im Bild seht ihr das Ehepaar (Astley und Carmel), welches uns beherbergt hat. An unserem letzten Nachmittag haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch das Grundstück unternommen, davon gibt's auch ein paar Bilder.

As continued on the last post, we have stayed another two days with Carmel and Aspley. Here in front of there house. We walked along their property and took the pix you see below.





Marcus' Werk!

This is the fence that Aspley and Marcus built together, consisting of 13 posts with gaps of about 7m in between. Having wholes in the post and pulling the wire through is supposedly a very Australian way of fencing (see fence post in the back of the picture).





autsch

cock-a-doodle-doo
Nach unserem Besuch auf dem Land hatten wir noch etwas Zeit zum Reisen, sodass wir uns entschieden, den schon lange geplanten Fraser Island (Great Sandy National Park, die groesste Sandinsel der Welt) Trip durchzuführen. Eine Bekannte von Carmel fuhr am nächsten Tag Richtung Küste und nahm uns mit zum Highway. Von dort trampten wir (mal wieder mit einem Truckie) Richtung Hervey Bay, von wo aus am nächsten Tag die Fähre gehen sollte. Nachdem wir also noch ein paar rides gehitched hatten, uns im Visitor Information Centre eine Karte und Informationen besorgt hatten und uns im Aldi (juhu, endlich mal wieder Aldi) mit reichlich Verpflegung für die kommenden Tage (auf Fraser Island gibt es kaum was zu kaufen) versorgt hatten, versuchten wir, in die Stadt zu kommen. An der Tankstelle fragten wir nach einer Mitfahrgelegenheit. Die Frau, die uns letztendlich erst mit zu einer Freundin nahm, um dort ein paar Tiere zu füttern, wollte uns anschliessend in die Stadt bringen. Im Laufe der Fahrt kamen wir wie immer ins Gespräch und am Ende bat sie uns an, im Zimmer ihres Sohnes zu schlafen, statt im Garten eines Hostels ein Zelt aufzuschlagen. Am Abend kochten wir noch für sie und ihren anderen Sohn und am nächsten Morgen war sie noch so nett, uns zur Fähre zu bringen. Dort angekommen besorgten wir uns ein überteuertes Ticket und buchten per Telefon (sehr kompliziert) eine Campinggenehmigung für die Insel. Da man bei der Buchung jedoch angeben musste, wo genau man übernachtet (was wir noch nicht wussten), buchten wir erstmal eine Nacht und sollten dann versuchen, die anderen später zu buchen (im Endeffekt klappte das nicht, weil wir nirgends auf der Insel Empfang bekamen). Auf der Fähre suchten wir dann relativ vergebens ein Auto mit freien Plätzen. Auf Fraser Island dürfen nämlich nur Autos mit Vierradantrieb fahren. Da Campen wohl die beste Möglichkeit ist, auf der Insel zu übernachten (es gibt auch einige Resorts), sind die meisten Autos bis oben vollgepackt und haben meistens noch 2 Kinder drin. Wir hatten jedenfalls Glück und fanden Dingo Fraser, ein Typ, der Walks auf Fraser Island durchführt und Leute mit Karten versorgt, sie absetzt und abholt usw. Dieser brachte uns zum wegen Dingos eingezäunten Campingplatz (da Dingos in der Vergangenheit von Menschen gefüttert wurden und die Regierung die brumbies, wilde Pferde, von der Insel geholt haben, die früher als Futter für Dingos dienten, sagt man, dass sie nun sehr aggressiv sind; Erwachsene lassen sie meistens in Ruhe, Kinder wurden aber schon angegriffen). Von dort aus unternahmen wir eine 22km Wandertour durch verschiedenste Vegetationszonen zum Lake McKenzie und zurück. Fraser Island ist bekannt für seine sehr klaren Suesswasserseen.


After leaving the country side, we headed back out to the Bruce-Highway, to go south to a city called Hervey Bay. We hitchhiked another ride with a truckie for the longest part of the journey, stopped at the Visitor Information Centre, the Supermarket (to get enough groceries) and then went on for a place to stay. When we hitched our last ride that day, we stumbled upon a woman that eventually offered us to stay in his sons room, rather than having to go camping at an expensive campground. We cooked for all of us and she gave us a lift to the ferry in the morning. From there we went on to Fraser Island, which we would have missed, if we would have gone to Fiji. Anyway, on the barge we noticed the big problem for hitchhiking on the biggest sand island of the world: the majority of the cars are choc-a-block, an apparently Australian expression meaning, filled to the brim. Either the cars were organized tours, that were already filled up with passengers or the people were camping, having all their gear + all their kids with them. We did get lucky to find that one car though, that was literally only the driver and nothing else. He calls himself Fraser Dingo and organizes bushwalking tours on Fraser. So he took all of our stuff and us to the Central Station, a campground where we locked up what we didn't need for the day and left to walk 22km. We came by the quiet Basin Lake and the very beautiful Lake McKenzie, having pure white sand, that you can apparently clean your jewelry with. I (Marcus) went for a swim in both and we came back to the campsite through forests of giant Satinay trees just before it got dark. Planning our trip for the next day, we needed a lift for the first 4km, cause we had already walked them, and had to carry all of our baggages for the first time! So we asked around the campsite and ended up spending most of the evening with a family of Kiwis, which gave us a lot of chocolate and beer (awesome), and also a lift on the next day. From where they dropped us, we were still looking at walking 7,9 km to our aim, the campsite of Lake Wabby, one of the really rare sand dune lakes in the world, and the deepest lake of Fraser (12m). After we achieved this tough one (we carried ca. 20kg) we went down to the lake and enjoyed this and every bite of our delicious food….


Fähre nach Fraser Island


gruenes Wuschelgras am Rande des Wanderweges

Basin Lake auf dem Weg zum Lake McKenzie



und mal wieder ein Goana

Lake McKenzie

looking through the bottom of a split Satinay tree - huge!


Satinay - fire- and termite resistant


Am Abend (leider relativ spät, es war schon fast dunkel) angekommen wurde weitergeplant. Wir fragten rum, ob uns jemand ein Stück die Strasse hoch zum nächsten Walk bringen konnte, da wir vor hatten, mit unserem ganzen Gepäck (wir konnten leider nichts bei jemandem auf dem Festland lassen, wie wir es in Tasmanien gemacht haben) zum Lake Wabby zu laufen und den ersten Teil der Strecke schon gesehen hatten. Wir quatschten dann am Abend mit einer Familie aus Neuseeland, deren Sohn uns dann am nächsten Tag ein Stück fuhr, was uns ca. 4km ersparte. Der Weg mit dem ganzen Gepäck war schon ziemlich hart und wir mussten einige Pausen machen. Allerdings haben wir auch viel gesehen und kamen doch relativ zeitig an, um den Lake Wabby noch zu geniessen. Die Walkers Campsite war diesmal nicht eingezäunt, was mich (Rebekka) ein wenig beängstigte. Allerdings gab es wenigstens Boxen zum abschliessen, in die man das Essen packen konnte.


Lake Wabby, an drei Seiten von Bäumen und an einer Seite von Sanddünen umgrenzt

hihihi



nicht von uns gebaut, nur fotografiert :)


Sandengel
Am naechsten Tag ging es also wieder los, vollgepackt mit schweren Sachen, Richtung Ostküste der Insel. Diesmal zum Glueck nur 4km (und nur ein kurzer Abschnitt davon ging über die Dünen). Unser Plan war es nämlich, an diesem Tag zur Südspitze der Insel zu gelangen, um von dort die für Walker kostenlose Fähre nach Rainbow Beach zu nehmen.


The next day, we packed our stuff and walked past Lake Wabby out to the beach front (only 4km with the packs this day). The beach basically stretches from north to south, acting the main travel way. Knowing it would be hard to hitchhike there, we still tried and ended up waiting most of the day, which wasn't fun anymore, when the weather turned from sun to pouring rain. On the other hand, were we standing in the rain, the cause, for a guy that saw us from his accommodation, to feel sorry, so he gave us a lift to where we wanted: to the southern end of the island. In perfect timing, the barge was just arriving, but we had to walk around a corner to where it landed. And because we didn't see any other dingoes on the whole island yet, even though, there are warning signs, about them EVERYWHERE, he was interested in us, but didn't do anything.


    

hier ein kleiner Einblick in die vielen verschieden Baumarten, denen man so über den Weg läuft

Wieder einmal durch die vollgepackten Autos, die vielen Bus- und 4WD-Touren, die Aus Versicherungsgründen niemanden mitnehmen können und/oder voll waren, und leider auch noch das schlechte Wetter benachteiligt, verbrachten wir den Grossteil des Tages mit Warten. Ausserdem hatten wir nicht einberechnet, dass es ab Mittag rum an der Ostküste high Tide (Flut) gab, sodass fast niemand zur Fähre fuhr. Waehrend eines starken Regengusses hatte jedoch ein netter Herr Mitleid mit uns und bot uns an, uns über die Inlandsstrasse zur Fähre zu fahren.


Dort angekommen erwartete uns auch noch ein Dingo, der jedoch harmlos war. Er hat uns nur interessiert angeschaut und ich-Rebekka- habe die Essenstasche versteckt :)

Wer entdeckt den Dingo im Bild?
Auf der Fähre bot uns dann eine französische Familie an, unser Gepäck zum Campingplatz zu fahren und wir hängten uns draussen ans Auto ran, was echt cool war.


Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns aber blöderweise, einen weiteren ride raus zum Ort (Rainbow Beach) zu nehmen, da wir auch dort auf eine Campingmöglichkeit hofften und am Morgen zeitig starten wollten. Leider gab es nichts Richtiges, sodass wir im Endeffekt unser Zelt im Garten eines Hostels aufschlugen. Das war teurer als geplant, allerdings konnten wir Wäsche waschen, es gab Internet und Frühstück, wenn man das so nennen kann :) Am nächsten Morgen ging es dann wieder per Anhalter weiter.  Da es Sonntag war, hatten wir noch 4 Tage Zeit, bis unser Flieger gehen sollte. Deshalb entschieden wir uns noch für einen sehr bekannten Nationalpark südwestlich von Brisbane (Springbrook Nationalpark). Dort angekommen lernten wir ein Paeaerchen kennen, die auch dort zelteten (für sie das erste Mal) und mit denen wir die Abende ein wenig verbrachten. Es war viel Regen angekündigt. Wie man auf dem nächsten Bild sehen kann, gab's Montag Morgen noch ein paar Schönwetterwolken, die sich über den Tag hinweg leider verdichten sollten. Glücklicherweise (und für uns schon an Luxus grenzend) gab es einen überdachten BBQ (sogar mit Licht!), an dem wir viel Zeit verbrachten. Diese BBQ's gibt's übrigens in sehr vielen Parkanlagen und Campingplätzen und sind entweder kostenlos oder man wirft eine Münze rein. Sehr praktisch für´s Reisen, da kann man sich auch mal ne warme Mahlzeit gönnen.

On the short ride on the barge, we asked around to get a lift, but everybody was packed again, so that one french family offered us to take our luggage to the campsite. We ended up hanging on to the side of their car, which was fun! (see above).
After getting there, we decided to go to Rainbow Beach, a little town, as a good starting point for hitching on the next day. Unfortunately the only camping they had, was in a hostel - quite expensive, we got to do laundry, had internet and a really crappy breakfast included, though.
Next day, we started off quite early and hitched really successful from Rainbow to world heritage listed Springbrook National Park through Brisbane! Similar to Eungella NP it was elevated, ancient rain forests, with some cool wildlife if one is lucky.


Im Springbrook Nationalpark gibt es einige Wasserfälle, schöne Walks durch Regenwälder (mehrere davon leider gesperrt) und Aussichtspunkte (zu einem nahm uns das Paeaerchen mit, da es etwas weit zu erlaufen gewesen wäre). Wir unternahmen am Montag dann vormittags einen Walk zu einem Wasserfall nahe des Campingplatzes. 

We got to know another couple there, and we spend some time together there. In the morning we went to see some beautiful waterfalls, lookouts and did some great bushwalking. Even the heavy rain couldn't stop us from descending into the amazing rain forest, and we really enjoyed our time! We even got to see two animals, we hadn't ever seen in the wild before: a Pademelon and a Blue Crayfish. Since it was raining and we were wet anyway, the couple and me (Marcus) ended up going swimming in and showering under that great waterfall in the picture above (see lake on the bottom).





'Best-of-all-lookout'



Der Regen hielt uns am Nachmittag auch nicht davon ab, in den Regenwald hinabzusteigen, wo wir unter anderem hinter einem Wasserfall durchliefen. 






unerwartete Kreatur im Regenwald
ein einem Wallaby oder Kaengeru sehr ähnliches Tier namens
Pademelon, welches im Springbrook NP vorgefunden werden kann
Am Dienstag nahm uns das Paeaerchen dann mit zum Highway, von wo aus es wieder rein nach Brisbane ging. Dort angekommen verbrachten wir den Tag mit Organisatorischem. Unter anderem konnte Marcus endlich seine lang ersehnte Travelergitarre abholen und sie auch schon benutzen, um uns einen Schlafplatz in einer Studenten-WG zu besorgen.


We made our way back to Brissie on Tuesday and got to organize a lot of necessary stuff. I got to get my guitar finally, and we organized a place to sleep with it, as we've done it in Townsville - when busking in front of the supermarket, we put up a sign: "Can we pitch our tent in you backyard tonight?" It took 5 minutes until Li-Za showed up, offering us her place, even though she had to work (at the supermarket I played at). So we walked there, experiencing one last great sunset in Australia (see below) and showed up at her house. At that time Rebekka was on the phone, so I walked into their house with my big backpack as a complete stranger, sayin: "How is it goin..." After a really funny and awkward moment for them, I told them that we got to know their roommate, and they relaxed, and were really friendly - the first thing before even sitting down, I was offered a beer! Great Aussies!
Had a good time there, was more like a party with them being all our age or little younger. Next day they gave us a lift into town, organized last things, went to a last ozzie Couchsurfing Host and took the plane to Fiji. When arriving there we were welcomed by a nice local band, feeling slightly sad, not to get to know more than the airport. ....


Brisbane (auf dem Weg zur WG)
Die letzte Nacht verbrachten wir dann noch bei einem Couchsurfing host, der zum Glück einen Tip hatte, wie wir einigermassen günstig zum Flughafen kommen. Am Donnerstag ging es dann früh zum Flughafen. Es folgte ein 3,3h Flug nach Nadi (Fiji), 5h Aufenthalt und ein 9,5h Flug nach L.A. Pacific Airways hat das mit dem vegetarischen Essen noch nicht so raus, aber sonst ist alles gut gegangen. Der Jet-lag wird langsam verarbeitet, immerhin sind wir nun wieder in der Vergangenheit (ihr in Deutschland seid 9h voraus). Wir sind also gut in Los Angeles angekommen und haben trotz langer Planung und vieler Anfragen erst in letzter Minute einen sehr netten CS host in Silver Lake gefunden, bei dem wir jetzt bis Sonntag bleiben, bis meine (Rebekkas) Eltern uns besuchen kommen. Bis dahin werden wir noch einiges organisieren und vielleicht die Stadt auf die Spuren Jim Morrisons und der Doors durchsuchen.

Reflexion Australien?
Im Allgemeinen kann man sagen, dass wir in Australien eine sehr gute Zeit hatten. Obwohl wir ca. die Hälfte unseres Aufenthaltes mit einigermassen harter Arbeit verbrachten, haben wir sehr viele schöne Dinge und einige Abenteuer durchlebt und haben viele nette Menschen kennengelernt, die oft sehr freundlich und hilfsbereit waren. Das trampen hat wirklich gut funktioniert und obwohl das sparsame Reisen, was v.a. in Australien notwendig ist (ein klarer Nachteil Australiens sind die hohen Kosten), manchmal ziemlich nervig war, war es uns dadurch möglich, die Kultur vermutlich besser kennenzulernen. Da wir durch das Trampen, Couchsurfen und Übernachten bei Leuten, die wir gerade erst kennengelernt hatten, viel Zeit mit den Einheimischen verbrachten, konnten wir unser Englisch wahrscheinlich eher verbessern, als wenn man in Hostels mit anderen Nicht-Muttersprachlern rumhängt und mit dem Greyhoundbus durchs Land fährt. Die für uns schönsten Momente waren wahrscheinlich diejenigen, die mit der australischen Natur und Wildnis, einschliesslich den Tieren, zusammenhängen (bis zum letzten Tag haben wir übrigens keine einzige Schlange in der Wildnis gesehen, obwohl wir viel Zeit mit Bushwalking in verschiedensten Vegetationszonen verbracht haben; nun sind wir ja raus aus der Gefahrenzone :) ). Somit hat uns das viele Wandern und auch das Campen an abgelegenen Plätzen viel Freude bereitet. Möglich ist dies unter anderem durch die vielen Nationalparks, die Australien beherbergt, was ein deutliches Plus ist. Auffällig ist ausserdem, wie wenig Gedanken sich Australier über Kriminalität machen (müssen), was einem ein sehr sicheres Gefühl gibt. Bequem ist es als Fußgänger an einer roten Ampel zu stehen. Man kann sich mit Wichtigerem beschäftigen, als auf die gegenüberliegende Seite zu starren und zu warten bis es grün, oder wie hier in Amerika - weiß wird, denn man wird akustisch von dem Ende des Wartens benachrichtigt, sehr futuristisch! Tolle Lichtschalter und gute Idee, alle Steckdosen direkt an der Wand an- und ausschalten zu können. Wird leider nur viel zu wenig genutzt.


Montag, 9. April 2012

Wir wollen noch nicht weg...

Nun ja (dt. Version s. unten).


Let's start off from where we've ended, with the slight difference of changing the language :)
The story with the guitar was really just a mess, 'cause the music store didn't get the guitar in at all! We went there once, and called a lot of times but they must have lost the guitar, somewhere down in Melbourne, so it never got to Airlie Beach, what a bummer... I have sold the other guitar in the meanwhile though, which was in Ayr and before that I earned another good 40 Bucks in an hour busking in Townsville. But more about that later.
As we've left you in the last post, we went to the outer Great Barrier Reef twice which was awesome. We went with a boat called "Seaflight", which you can see in a picture below. On the first day we went for our first dive out there just as a 35 minute fun dive, just cruising around. Our Canadian instructor Kenny showed some really cool stuff, and because he is known out there already, a big Maori Wrasse named Wanda followed us around the whole time which was fantastic: we could even pet him...or her. In the end of our dive it even didn't want to let us go, so it snapped around, somewhat similar to a dog, and bit my (Marcus) hand, leaving a little scar... During the second dive, we basically finished our training sessions, doing all the skills e.g. filling the mask with water and cleaning it, taking off ones equipment on the bottom and on the surface of the ocean (saltwater!). We have seen a Lionfish on that dive as well, it was upside down swimming on the bottom of the platform. On the first day out on the pontoon we also went for a ride with a semi-submersible boat, meaning that you can look at the underwater world staying dry. The only let down for the expectations, caused by the expensive price, was the vegetarian side of the lunch, everything else was just great! On the second day out (Thursday) we did a theoretical exam as a part of our diving licence and even got to do three dives (each between 20 and 40 minutes and max. 12m deep), unfortunately without Kenny, since some other guys started a new course with him, and I also went for a snorkelling trip, with a lot of water in my mouth (one important advantage of SCUBA!).
On our way back to shore we heard about one of the world's best 10 dives: the SS Yongala, a shipwreck 30 minutes off the coast of a little township called Ayr, north of Airlie Beach. While staying with our host Dennis until Saturday we decided, after long discussions, to do the dive. Since they only had free places for Monday we still had some free time. We hitched a ride to Ayr, but since the guys were going further north to Townsville (which is the northern most point we got to) we just decided to join them to see some of the city for a day. After our arrival we went to the Visitors Information Centre, left our backpacks there and went for a sunny and hot walk up the Castle Hill which has lots of lookouts and an awesome 360 degree view over the city and the surrounding suburbs. Back in town we got our backpacks and went to the supermarket. Without any idea where we want to spend the night, Marcus decided to try out something new. We wrote a sign saying "Could we pitch our tent in your backyard tonight?" which we put next to the money box. I (Rebekka) went into the supermarket to get some groceries and after only 15min Marcus already got an offer for a place to sleep for the night. The English guy, Edward, was living in an apartment with lots of other students and they even had a mattress (so we didn't need to sleep in the tent). Before we went to their place they showed us the nice sunset looking down from Castle Hill and in the evening we went for a swim, celebrating Earth Hour with a candle. On the next day, Ed took us to the highway so we could make our way back to Ayr. In the afternoon (after selling the guitar for 50AUS$) the diving operator of the SS Yongala took us out to the beach and after some paperwork we found a great spot to pitch our tent for free. After brushing our teeth while enjoying the sunrise on the beach we went back to the dive shop to go out to the shipwreck (30min by boat) to do 2 dives (both between 30/40 minutes and 14/29meters). For the first one we went all the way to the bottom, being 28,4 metres (everything below 18m is considered a deep dive), so our air ran out quicker. We have seen an awesome Marble-Ray and plenty of Giant Trevallys and got some good impressions of the huge shipwreck. Most impressive were probably the ginormous Queensland Gropers, which are probably as long as a diver and have massive mouths. For the second dive we've seen more of the wreck including the toilets and the ship name (only Marcus saw that one) and also some olive sea snakes. Looking back it really was an amazing dive, even though quite expensive. We actually expected to see some sharks and turtles, which didn't happen, oh well...
Anyway.
After coming back to the dive shop we hitched a ride back to Airlie Beach, where we spend the night at Kennys place (Canadian diving instructor). In the morning we got our bathers back (which we forgot in Ayr) and moved on going south as we expected to leave the country soonish. We still kind of hoped to squeeze in another National Park, since it was on the way and looked tempting: Eungella NP is an ancient rainforest that has been seperated for 30.000 years, on a mountain top, having quite a different climate. LonelyPlanet also suggested that we could spot some Platypi, which we did, see below. When we hitched up there, the last ride we got was with three blokes and a snake. Ksssssss. At the camp we had our first closer encounter with a Possum, which tried to get into our tent and bit Marcus' shoe. After a nice rainforest walk on the next morning, we hitched back out and on the way south even went with a truckie for the first time - yay. A couple of days earlier we heard that Fiji was flooded. Trying to get information about that and looking at the forecast we figured out that it would be better to change our flights and stay in the good weather, even though it is a pity that we can't go to Fiji now. So yes, we are still in Australia and will leave the country on the 19th to go to LA. Our truckie showed us a place to pitch a tent for free on a rest area in the afternoon. On the next day, we decided to move on to Agnes Water/Town of 1770, where James Cook landed. On Easter, all the Australians seem to come out of the woodwork and travel, so everything was just packed, even the little low key campsite, run by the council, where we stayed. Unfortunately, there was no opportunity to dive from there, but it was a nice little place with good lookouts and walks and we spend some time just chilling on the beaches. Our next Stop was supposed to be Cania Gorge National Park, having nice cliffs and that, but hitching there turned out to be really hard. We broke our waiting record to be picked up out of Agnes, which is now at 1 hour waiting time (average: 10-30min). Just before it got dark (6pm already!), we ended up in a really nice but also really remote spot on a back road called Blackmans Gap, kind of close to Monto. Luckily one car stopped and didn't only give us a lift, but the elderly couple also offered us to be their guests on their farm, which we are until now. Astleys (Kiwi) father was born in 1870 and was 74 years when Astley was born. Carmel takes care of a lot of chucks (new word for us = chicken) and all kinds of other animals. They live on a 30 acres property really nice and remote and in exchange for helping them with helping them out in the house and fencing some barbed wire they took us to see Cania Gorge NP and for an all day 4WD ride through gravel and dirt roads exposing the natural beauty of the outback here in the Great Divide. On the way back from a crashed WWII plane in the middle of Kroombit Tops National Park we counted and passed 33 creek crossings, that had water in it, truely amazing!
We hope you had a lovely Easter!!

sinngemaesse, aber nicht woertliche Uebersetzung:
Die Sache mit der Travellergitarre lief leider nicht so, wie erhofft. Der Laden hatte die Gitarre weder nach unserem Besuch, noch nach einigen Anrufen, sodass sie auf dem Weg von Melbourne verloren gegangen sein muss, vermutlich sogar noch in Melbourne. Mittlerweile hat Marcus die andere Gitarre in Ayr verkauft, nachdem er noch einmal beim busken in Townsville 40Dollar verdient hat. Aber spaeter mehr dazu.
Wie im letzten Blogeintrag angekuendigt, fuhren wir zweimal mit einem Schiff namens Seaflight (s. Foto) zum Great Barrier Reef raus. Am ersten Tag durften wir 2mal tauchen gehen. Der erste Tauchgang war ein 35 minuetiger 'fun dive', bei dem unser kanadischer Tauchlehrer Kenny uns einige Fische und das Riff zeigte. Da er und andere Taucher immer an derselben Stelle tauchen gehen, kennt ein grosser Maori Wrasse namens Wanda ihn schon, sodass dieser die ganze Zeit mit uns schwamm und sich streicheln liess. Am Ende schien er uns jedoch nicht gehen lassen zu wollen, sodass er Marcus nochmal in den Finger zwackte, bevor wir zur Plattform zurueckkehren konnten. Beim zweiten Tauchgang beendeten wir unser Training und mussten alle Techniken, die wir vorher im Pool geuebt und gemacht hatten, nochmal auf dem Meeresboden (nun mit Salzwasser) auf 12m Tiefe und auf der Wasseroberflaeche machen, z.B. die Tauchmaske mit Wasser fuellen und leeren und das Equipment an- und wieder ausziehen. Ausserdem fuhren wir an diesem Tag auch mit einem sog. Halb-U-Boot, mit dem man sich die Unterwasserwelt anschauen konnte, ohne dabei nass zu werden. Bezueglich des vegetarischen Essensangebots wurden unsere Erwartungen, ausgeloest durch den teuren Preis, jedoch nicht erfuellt. Am zweiten Tag (Donnerstag) schrieben wir einen Theorietest (als Teil unseres Tauchscheins) und konnten sogar 3 Tauchgaenge machen (jeweils zwischen 20 und 40min und max. 12m tief), leider ohne Kenny, dieser hatte neue Schueler. Marcus war auch schnorcheln (mit viel Wasser im Mund-definitiv ein Vorteil des SCUBA diving). Auf unserem Rueckweg hoerten wir dann von einem der besten 10 Tauchgaengen der Welt: die SS Yongala, ein Schiffswrack 30min vor der Kueste Ayrs, noerdlich von Airlie Beach. Wir blieben bei Dennis, bis wir unsere Entscheidung gefaellt hatten, und fuhren dann am Samstag los Richtung Ayr. Die beiden Jungs, die uns mitnahmen, fuhren jedoch weiter bis Townsville (dies sollte der noerdlichste Punkt werden, den wir in Australien besichtigt haben), und da es erst am Montag freie Plaetze fuer den Yongala dive gab, entschieden wir kurzerhand, mit nach Townsville zu fahren. Dort angekommen gings erstmal zum Visitors Information Centre, um unser Gepaeck loszuwerden. Danach ging es auf einen heissen und sonnigen Walk hoch zum Castle Hill, der viele Aussichtspunkte und einen 360Grad Ausblick ueber die Stadt und die Vororte bietet. Wieder zurueck in der Stadt holten wir unser Gepaeck ab und gingen zum Supermarkt. Waehrend ich (Rebekka) Lebensmittel einkaufen war, wollte Marcus eine neue Idee ausprobieren, um einen Schlafplatz zu besorgen. Somit schrieben wir ein Schild ("Could we pitch our tent in your backyard tonight?") und stellten es neben die Box, in die das Geld geworfen wird, und schon nach 15min bot uns ein Englaender, Edward, einen Schlafplatz in seiner Studentenbude an, in der es sogar eine Matratze gab. Somit mussten wir nicht mal im Zelt schlafen. Bevor wir zu ihm fuhren, ging es nochmal kurz hoch zum Castle Hill, um den Sonnenuntergang zu betrachten. Am Abend feierten wir dann Earth Hour mit einer Kerze und gingen schwimmen. Am naechsten Tag brachte uns Ed zum Highway, von wo aus wir uns nach Ayr aufmachten. In Ayr angekommen verkauften wir Marcus' Gitarre fuer 50Dollar und wurden vom SS Yongala Tauchshop abgeholt und mit zum Strand genommen. Nachdem einiger Papierkram erledigt war ging es fuer uns Richtung Strand und wir fanden ein sehr komfortables Plaetzchen, um umsonst zu zelten. Wieder einmal durften wir den Sonnenaufgang geniessen, waehrend wir Zaehne putzten, und gingen anschliessend zurueck zum Tauchladen. Von da aus ging es dann mit einer 30minuetigen Bootstour zum Schiffswrack. Hier hatten wir 2 Tauchgaenge mit jeweils 30-40min Laenge und 14-29m Tiefe. Beim ersten Tauchgng sollte es bis zum Meeresboden (28,4m) gehen. Alles unter 18m zaehlt als tiefer Tauchgang. Bloede Uebersetzung. Dabei verbraucht man mehr Luft aus dem Cylinder. Wir haben grosse Marmorrochen und viele Giant Trevallys gesehen und bekamen einen guten Eindruck vom Schiffswrack. Am eindruckvollsten waren wahrscheinlich die Riesenzackenbarsche, die wahrscheinlich so gross sind wie ein Taucher und riesige Maeuler haben. Beim zweiten Tauchgang gabs dann mehr vom Schiffswrack zu sehen, z.B. die Toiletten, den Schiffsnamen (den hat nur Marcus entdeckt) und einige olivgruene Seeschlangen. Zurueckblickend war es, obwohl sehr teuer, ein toller Tauchgang. Wider Erwarten gab es jedoch keine Haie und Schildkroeten :( Beim Tauchladen angekommen konnten wir mit einer anderen Taucherin nach Airlie Beach fahren, wo wir die Nacht bei Kenny, dem kanadischen Tauchlehrer, verbrachten. Am naechsten Tag sollten wir unsere Badesachen zurueckbekommen, die wir in Ayr vergessen hatten (ups), und machten uns auf den Weg gen Sueden, da wir das Land ja bald verlassen sollten. Wir wollten jedoch noch einen Ausflug in einen weiteren Nationalpark, einbauen- Eungella NP, ein alter Regenwald, der 30.000 Jahre von anderen Regenwaeldern abgeschottet war und, auf einem Berg gelegen, ein etwas anderes Klima versprach. Vom LonelyPlanet wurde er besonders empfohlen, da man dort mit viel Geduld ein paar Schnabeltiere zu sehen bekommen konnte- was wir taten (s.u.). Beim trampen dorthin nahmen uns das letzte Stueck 3 Leute und eine Schlange mit. Ksssssss. Beim Zelten hatten wir dann unsere erste naehere Begegnung mit einem kugelaeugigen Spitznasenwuschelbaer (Zitat Rebekka), auch bekannt als Possum. Dieses versuchte, in unser Zelt zu gelangen und biss Marcus in den Schuh. Nach einem netten Walk durch den Regenwald am naechsten Morgen trampten wir wieder raus und auf dem Weg nach Sueden fuhren wir auch das erste Mal mit einem LKW mit. Da wir ein paar Tage vorher gehoert hatten, dass Fiji ueberflutet sei, machten wir uns Gedanken ueber unser weiteres Vorgehen und versuchten Informationen und Wettervorhersagen fuer Fiji herauszufinden. Da diese nicht sehr gut aussahen, entschieden wir uns, obwohl es schade ist, dass wir jetzt nicht nach Fiji kommen, auf der sicheren Seite und im guten Wetter zu bleiben und unseren Flug umzubuchen. Wir sind also noch in Australien und fliegen am 19. nach LA. Am Nachmittag zeigte uns der LKW-Fahrer dann eine Art Parkplatz, wo wir kostenlos zelten konnten. Am naechsten Tag ging es dann weiter nach Agnes Water/Town of 1770, wo James Cook erstmalig das australische Festland betrat. Zu Ostern scheinen alle Australier aus ihren Loechern zu kriechen. Deshalb war alles ziemlich ueberfuellt, sogar der einfache Campingplatz, auf dem wir zelteten. Leider gab es dort keine Moeglichkeit fuer uns, tauchen zu gehen, aber dieser nette kleine Ort hatte ein paar schoene Aussichtspunkte, Walks und Straende, an denen wir unsere Zeit verbrachten. Unser naechster Stop sollte der Cania Gorge Nationalpark sein. Da dieser aber schlecht zu erreichen war und wir an diesem Tag leider mal wieder unseren Rekord im Trampen brachen (1h; Durchschnitt 10-30min), strandeten wir kurz bevor es dunkel wurde (18Uhr) an einem netten, aber sehr abgeschotteten Plaetzchen an einer sehr wenig befahrenen Strasse namens Blackmans Gap in der 'Naehe' von Monto. Zum Glueck hielt noch ein Auto an, obwohl wir gerade dabei waren, unser Zelt aufzubauen. Das aeltere Ehepaar bot uns sogar an, bei ihnen auf der Farm zu uebernachten, was wir immernoch tun. Astleys (aus Neuseeland) Vater wurde 1870 geboren und war 74 Jahre alt, als er Astley bekam. Carmel kuemmert sich um viele Tiere, unter anderem Huehner, Pferde und Hunde. Sie leben auf einem 12 Hektar grossem und abgelegenem Grundstueck. Da wir ihnen im Haus und beim Zaunbau geholfen haben, sind wir mit Carmel zum Ostermarkt am Cania Gorge NP gefahren und haben gestern eine Allradantriebtour (= 4WD tour, witzige Uebersetzung) ueber Feldwege zum Kroombit Tops NP gemacht, wo ein Flugzeugwrack vom 2. Weltkrieg liegt und auf dem Rueckweg zaehlten und durchquerten wir 33 Baeche! Wir hoffen, ihr alle hattet ein schoenes Osterfest!


Daydream Island


White Kangaroo

Airlie Beach - Shingley Beach

Feeding time - Fuetterung

On the pontoon - Auf der Riffplattform

Rebbi, Wanda and Marcus

perfect buoancy? Schwerelosigkeit!

blubb
Townsville from above - von oben

and during sunset - und waehrend des Sonnenunterganges
Sunrise in Ayr
Depth camera picture of the SS Yongala (Red =14m, Blue = 28m)
- Tiefenkameraablichtung
Sunset in Airlie Beach

Great Lookout on top in Eungella National Park - feine Aussicht!
Schlange? Snake?
Platypus! Schnabeltier!


Town of 1770


only funny in German

schwarzer Glitzersand
behind Blackmans Gap



Leider kein grosses Osterfruehstueck und Eiersuchen, dafuer aber ein schoener Ostermorgen @ the Kingz mit Nebel zwischen den Bergen und vielen Tieren, unter anderem Hunde, die mich (Rebekka) beim Fotografieren ansprangen

this road was truely hard to get through :) - man beachte den Cowboy im Hintergrund

Kroombit Tops National Park