Jo,
und schon sind wir in Melbourne. Um die letzten Tage zusammenzufassen, gehen wir am besten chronologisch vor. Nachdem Rebekka ihren Zahnarztbesuch, der zum Glueck doch nicht so schlimm war, ueberstanden und wir uns von Gavin verabschiedet hatten, nutzten wir unser MyMulti Ticket (mit dem wir fuer den illegalen Studentenrabatt bis in die Blue Mountains und gen Sueden fahren konnten) noch aus, indem wir damit bis nach Huskisson in der Jervis Bay fuhren. Ein netter Campingplatz und schoene Straende (die angeblich weissesten der Welt-und Achtung(!), der Sand quietscht, wenn man darauf laeuft!) konnten uns dort erfreuen. 2 Naechte spaeter ging es trampend (in 2 verschiedenen Autos und Busfahrplan in der Rueckhand) nur ein paar Kilometer weiter nach Greenpatch im Booderee Nationalpark, wo uns der Regen ereilte, wir aber das erste Mal Zeugen einer zum Mittag grasenden Kaengerufamilie werden durften. Auch einen Wallaby mit Baby in der Tasche haben wir gesehen. Mutig ging es am naechsten Tag weiter, um zu sehen, wie das mit dem hitchhiken in Australien so funktioniert. Ein Schild wurde gemalt und der Daumen kraeftig rausgehalten. An diesem Tag hatten wir das Glueck, von 6 verschiedenen Autos mitgenommen zu werden, max. Wartezeit 45min. Ein aelteres Ehepaar machte extra einen Umweg fuer uns, damit wir statt dem Highway auch die schoene Kuestenlinie sehen. Abends am naechsten Ziel (Narooma) angekommen, mussten wir leider feststellen, dass der eine Campingplatz unverschaemt teuer und der andere schon zu war! In aller Not nahmen wir also den Tip eines jungen Mannes an, der uns eine versteckte und wettergeschuetzte Stelle zum wildcampen zeigte. Wir beeilten uns also, um noch vor Sonnenuntergang aufzubauen, krakselten den steilen Berg hoch, durch Gebuesch, ueber einen Friedhof, in den Wanderweg, hin zur besagten Stelle, stellten schleunigst das Zelt auf und da ich (Rebekka) mich vor den Schlagen fuerchtete, wurde das Zelt nach Sonnenuntergang nicht mehr verlassen. Der naechste Morgen erfreute uns mit einem Fruehstueck am Strand. Wir checkten in den billigeren Zeltplatz ein und genossen trotz Regen eine Stadterkundung, die v.a. die Wasserwelt betonte, da das Wasser dort unglaublich klar ist. Ausserdem konnten wir einen Seehund in freier Wildbahn beim Spielen beobachten.
Marcus: Am naechsten Morgen hatten wir auf unserem weiteren Weg weiterhin Glueck. Eine nette junge ueberdrehte besorgte Dame namens Ursula (klingt in englischer Aussprache furchtbar der Name) hat ihren arbeitsfreien Tag dazu benutzt uns von Narooma aufzusammeln, mit uns in die historischen Goldrausch Doerfer Central Tilba und Tilba Tilba zu fahren, uns geheime wunderschoene Straende namens Mystery Bay und Camel Rock zu zeigen und uns dann noch bis nach Bermagui mitzunehmen. Dem kleinen Fischerdorf, in dem sie arbeitet. Ausserdem unternahm sie jede Anstrenung fuer uns eine Mitfahrmoeglichkeit bis Merimbula zu organisieren, leider hatte sie damit weniger Erfolg als wir und der gute alte Daumen. So nahmen uns also ein junges Paerchen mit bis Tathra und kaum ne Minute spaeter kam ein netter Mann im PickUp und brachte uns bis zum Zeltplatz unserer Wahl, mit Stop am BesucherInfoZentrum. Sein Angebot: uns noch am naechsten Tag bis in die naechste Stadt (Eden) zu bringen, unfassbar freundlich, die alle!
Hier schon mal ein kleines Sorry fuer den langen Text. Da uns aber Merimbula so gut gefiel, entschieden wir noch eine Nacht laenger zu bleiben, noch einen Boardwalk zu unternehmen und den Zeltplatz zu geniessen (2 Pools, direkt am idyllischen Strand, JumpingPillow, gute Camperkueche, usw)
Gestern sind wir dann von dort Aufgebrochen: Bus in die Stadt weil steiler Berg, mit dem VW-Bus (kultFaktor!) in die Naechste Stadt Perimbula 3km, dann mit Fahrer mit Hund nach Eden, dieser hat uns wieder mal zum Ausguck mitgenommen und uns dann ins Museum gefahren: Killer Whale Museum in Eden, angeschaut, dann an die Tanke und jetzt der grosse Moment (nach Eden kommen so gut wie keine Orte und es ist im Vergleich zu vorher sauweit weiter zu kommen) aber nach wieder nicht mehr als 5min, war es soweit: ein supernetter Kerl Tony, Lehrer fuer Schueler aus schwierigen Familien, und wieder hatten wir Superglueck: er hat uns die Kuestenroute gezeigt und uns die gesamte Strecke mitgenommen und uns dann auch noch bis vor die Tuer unseres Ziels gefahren. Und nochmal Glueck: wir wussten bis auf die halbe Strecke nicht wo wir hier eine Bleibe finden, dann kam die SMS von Chris, bei dem wir gerade sind und das Netz nutzen. Durch Zufall hatte er ganz kurzfristig noch Platz gekriegt und wegen seiner Zuneigung zu Sachsen und Leipzig sich fuer uns unter seinen 30 Anfragen entschieden.
Yeaha
Unglaublich.
Es geht uns also sehr gut, Rebekka ist nur ziemlich traurig, weil ihr Lieblingssongwriter, den sie schon so lange auf der Buehne und vielleicht in den USA sehen wollte, eine grosse Europatour macht, wenn wir in den USA sind. Jedenfalls sind wir nun also erstmal in Melbourne, werden hier Inessa und Walid treffen und uns die Stadt angucken und anschliessend nach Shepparton fahren, um ein Jobinterview zu machen.
Hier noch mal der Hinweis zum PiratePad, also wer hier wieder alles gelesen hat, darf da Kommentare hinterlassen.
und schon sind wir in Melbourne. Um die letzten Tage zusammenzufassen, gehen wir am besten chronologisch vor. Nachdem Rebekka ihren Zahnarztbesuch, der zum Glueck doch nicht so schlimm war, ueberstanden und wir uns von Gavin verabschiedet hatten, nutzten wir unser MyMulti Ticket (mit dem wir fuer den illegalen Studentenrabatt bis in die Blue Mountains und gen Sueden fahren konnten) noch aus, indem wir damit bis nach Huskisson in der Jervis Bay fuhren. Ein netter Campingplatz und schoene Straende (die angeblich weissesten der Welt-und Achtung(!), der Sand quietscht, wenn man darauf laeuft!) konnten uns dort erfreuen. 2 Naechte spaeter ging es trampend (in 2 verschiedenen Autos und Busfahrplan in der Rueckhand) nur ein paar Kilometer weiter nach Greenpatch im Booderee Nationalpark, wo uns der Regen ereilte, wir aber das erste Mal Zeugen einer zum Mittag grasenden Kaengerufamilie werden durften. Auch einen Wallaby mit Baby in der Tasche haben wir gesehen. Mutig ging es am naechsten Tag weiter, um zu sehen, wie das mit dem hitchhiken in Australien so funktioniert. Ein Schild wurde gemalt und der Daumen kraeftig rausgehalten. An diesem Tag hatten wir das Glueck, von 6 verschiedenen Autos mitgenommen zu werden, max. Wartezeit 45min. Ein aelteres Ehepaar machte extra einen Umweg fuer uns, damit wir statt dem Highway auch die schoene Kuestenlinie sehen. Abends am naechsten Ziel (Narooma) angekommen, mussten wir leider feststellen, dass der eine Campingplatz unverschaemt teuer und der andere schon zu war! In aller Not nahmen wir also den Tip eines jungen Mannes an, der uns eine versteckte und wettergeschuetzte Stelle zum wildcampen zeigte. Wir beeilten uns also, um noch vor Sonnenuntergang aufzubauen, krakselten den steilen Berg hoch, durch Gebuesch, ueber einen Friedhof, in den Wanderweg, hin zur besagten Stelle, stellten schleunigst das Zelt auf und da ich (Rebekka) mich vor den Schlagen fuerchtete, wurde das Zelt nach Sonnenuntergang nicht mehr verlassen. Der naechste Morgen erfreute uns mit einem Fruehstueck am Strand. Wir checkten in den billigeren Zeltplatz ein und genossen trotz Regen eine Stadterkundung, die v.a. die Wasserwelt betonte, da das Wasser dort unglaublich klar ist. Ausserdem konnten wir einen Seehund in freier Wildbahn beim Spielen beobachten.
Marcus: Am naechsten Morgen hatten wir auf unserem weiteren Weg weiterhin Glueck. Eine nette junge ueberdrehte besorgte Dame namens Ursula (klingt in englischer Aussprache furchtbar der Name) hat ihren arbeitsfreien Tag dazu benutzt uns von Narooma aufzusammeln, mit uns in die historischen Goldrausch Doerfer Central Tilba und Tilba Tilba zu fahren, uns geheime wunderschoene Straende namens Mystery Bay und Camel Rock zu zeigen und uns dann noch bis nach Bermagui mitzunehmen. Dem kleinen Fischerdorf, in dem sie arbeitet. Ausserdem unternahm sie jede Anstrenung fuer uns eine Mitfahrmoeglichkeit bis Merimbula zu organisieren, leider hatte sie damit weniger Erfolg als wir und der gute alte Daumen. So nahmen uns also ein junges Paerchen mit bis Tathra und kaum ne Minute spaeter kam ein netter Mann im PickUp und brachte uns bis zum Zeltplatz unserer Wahl, mit Stop am BesucherInfoZentrum. Sein Angebot: uns noch am naechsten Tag bis in die naechste Stadt (Eden) zu bringen, unfassbar freundlich, die alle!
Hier schon mal ein kleines Sorry fuer den langen Text. Da uns aber Merimbula so gut gefiel, entschieden wir noch eine Nacht laenger zu bleiben, noch einen Boardwalk zu unternehmen und den Zeltplatz zu geniessen (2 Pools, direkt am idyllischen Strand, JumpingPillow, gute Camperkueche, usw)
Gestern sind wir dann von dort Aufgebrochen: Bus in die Stadt weil steiler Berg, mit dem VW-Bus (kultFaktor!) in die Naechste Stadt Perimbula 3km, dann mit Fahrer mit Hund nach Eden, dieser hat uns wieder mal zum Ausguck mitgenommen und uns dann ins Museum gefahren: Killer Whale Museum in Eden, angeschaut, dann an die Tanke und jetzt der grosse Moment (nach Eden kommen so gut wie keine Orte und es ist im Vergleich zu vorher sauweit weiter zu kommen) aber nach wieder nicht mehr als 5min, war es soweit: ein supernetter Kerl Tony, Lehrer fuer Schueler aus schwierigen Familien, und wieder hatten wir Superglueck: er hat uns die Kuestenroute gezeigt und uns die gesamte Strecke mitgenommen und uns dann auch noch bis vor die Tuer unseres Ziels gefahren. Und nochmal Glueck: wir wussten bis auf die halbe Strecke nicht wo wir hier eine Bleibe finden, dann kam die SMS von Chris, bei dem wir gerade sind und das Netz nutzen. Durch Zufall hatte er ganz kurzfristig noch Platz gekriegt und wegen seiner Zuneigung zu Sachsen und Leipzig sich fuer uns unter seinen 30 Anfragen entschieden.
Yeaha
Unglaublich.
Es geht uns also sehr gut, Rebekka ist nur ziemlich traurig, weil ihr Lieblingssongwriter, den sie schon so lange auf der Buehne und vielleicht in den USA sehen wollte, eine grosse Europatour macht, wenn wir in den USA sind. Jedenfalls sind wir nun also erstmal in Melbourne, werden hier Inessa und Walid treffen und uns die Stadt angucken und anschliessend nach Shepparton fahren, um ein Jobinterview zu machen.
Hier noch mal der Hinweis zum PiratePad, also wer hier wieder alles gelesen hat, darf da Kommentare hinterlassen.
| Huskisson Beach |
| Green Patch im Booderee National Park |
| besser als 11.11.2011 -> 20.11 20.11.2011! |
| unsere geliebte Essenstasche |
| Rebekka zusammengeknirschelt, da Marcus darauf bestand DIE Farbe zu kaufen |
| dem Princes Highway sind wir von also von Wollongong bis Melbourne gefolgt |
| am Camel Rock wars windig |
| Bermagui Beach |
| the blue pool in Bermagui |
| sagt viel ueber unsere Ernaehrung hier :P |
| starten in Merimbula |
| Brille vs. Krabbenteppich |
| sprich: der Schwanz des schwarzen Schwans |
| happy in Lakes Entrance |
| same same |