Mittwoch, 16. Mai 2012

the west is the best...


Now we have also finished our english version, so we hope you enjoy reading and leave a comment, if you wish. Please excuse the long break since the last post, but it was really hard to organize this massive amount of pictures we took. We hope that no one gets lost in this really long post. :)

Zum Beginn hier noch ein Foto von der Band auf dem Flughafen in Fiji, ueber die wir im letzten Blogeintrag geschrieben haben. Entschuldigt diese lange Pause seit dem letzten Eintrag. Die vielen Erlebnisse und damit zusammenhaengenden Fotos haben jedoch einer zeitintensiven Aufarbeitung bedurft, wie ihr beim Lesen sicher merken werdet (wir hoffe, dass nicht alle auf halber Strecke aufgeben :) )

And there it is! The really nice Fijian Band, we wrote about at the end of our last post. It led us through the boring waiting time with some hoola.


Downtown LA

Wie angekuendigt, haben wir uns in Los Angeles also erstmals auf die Suche nach den Spuren der Doors begeben. Mit einer selbst gefuehrten Tour mithilfe einer Website konnten wir Stationen in verschiedenen Stadtteilen ansteuern, u.a. das ehemalige Buero der Doors, zu sehen auf dem Bild. Das goldene Schildchen beweist es. Auf der Website stand ausserdem, dass die heutige Toilette damals die Kabine war, in der Jim Morisson den Gesangspart aufnahm (da haben wir natuerlich auch nen Blick reingeworfen). Ausserdem haben wir Unterkuenfte der Mitglieder, Studios und Bars gesehen, in denen die Doors verkehrten.

When we came to LA the first time, we followed around this cool online tour in the footsteps of The Doors and Jim Morrison as announced. There's a website, showing all the important places for Doors fans to visit, like the former office and recording studio of the doors, shown on the picture above.


Hier das weltbekannte Whisky a Go Go, in dem die Doors Hausband waren und viele andere Groessen gespielt haben, darunter z.B. The Who, Them und Led Zeppelin.

We also saw the Whisky a Go Go, which has been a really important venue for a whole bunch of artists, e.g. The Who, Them and Led Zeppelin. The Doors were the house band there once.


Kaengeru Matthew vor dem Hollywood Schild
Die Tour brachte uns auch rauf zum Griffith Observatory, einem Planetarium, von dem man eine nette, wenn auch sehr verschleierte, Sicht auf Los Angeles hat. Dort gabs dann ein riesiges Museum und eine kuppelartige Leinwand, in der wir einen Film uebers Universum sehen konnten.
Sonntag kamen dann meine (Rebekkas) Eltern an, und wir machten uns Montag frueh auf den Weg nach VEGAS!
The self-guided tour also led us to the Griffith Observatory. You have a nice view up there and the planetarium has a massive museum. We also watched a movie about the universe, which was pretty cool. On Sunday, Rebekkas parents arrived so we started our tour on Monday morning. First stop:  Las Vegas!


das laecherlich kitschige Hotel Excalibur, in dem wir uebernachteten :)
the Hotel with the most interesting architecture, that we ever stayed in
Vegas bei Nacht = @ night
Nachdem wir den Strip, die Strasse mit den Hauptattraktionen der Stadt, hinabgelaufen waren, entschieden Marcus und ich kurzerhand, uns ueber noch moegliche Plaetze bei der Blue Man Group Show zu informieren. Nachdem wir durch den riesigen Komplex des "Venetian" (Hotel und Casino) geeilt waren und 5min vor Showbeginn am Schalter erfuhren, dass es noch Plaetze gab, fiel die Entscheidung sehr spontan und zugunsten der Blue Man Group. Durch unseren internationalen Studentenausweis gab es nochmal sehr stark verbilligte Eintrittspreise und bessere Plaetze, sodass wir auf jeden Fall besser weggekommen sind als z.B. in Berlin. Die Show war sehr witzig und bestand hauptsaechlich aus verschiedenen Sketchen, verbunden mit Sound-, Licht- und Farbeffekten unterschiedlichster Art, das Publikum wurde haeufig mit einbezogen. Der musikalische Teil wurde leider nicht so ausgekostet, es war aber trotzdem sehr schoen.
After checking out the Vegas strip, Rebekka and me decided to see if there's still tickets available for the Blue Man Group. We arrived at the ticket counter only 5min before the show would get started. Since our international student ID helped us to get the cheaper tickets and better seats we went in there and enjoyed the cool show, with a lot of light and sound effects and quite a bit of audience participation. In the end they even allowed us to take some pictures with them.
The city Las Vegas itself is really unique, being a Disneyland for grown-ups. After spending the night in the surprisingly cheap Excalibur Hotel & Casino (cheap as in compared to other prices we paid for Motels while travelling with Rebekkas parents) we left Vegas already the next morning to head to the next attraction: the Hoover-Dam. Quite a spectacular structure.



Am Ende haben sie sich sogar noch Zeit genommen mit uns Fotos zu machen.
Hier kann man schoen die verschwenderische Sinnlosigkeit Las Vegas' sehen: ein Fake-Vulkan, der aller halbe Stunde ausbricht, um die jubelnde Menge zu unterhalten. Auch der Eiffelturm wurde nachgebaut.


Am naechsten Tag ging es dann Richtung Osten und wir machten einen Stop am Hoover-Dam. Dies ist der Staudamm, der Las Vegas und alle anderen nahegelegenen Wuestenstaedte mit Energie versorgt.

Anschliessend machten wir uns auf den Weg zum Grand Canyon, genauer gesagt zum sog. Skywalk, einer glaesernen Plattform, die ueber den westlichen Teil des Canyons ueber eine Seitenschlucht hinausragt. Dieser befindet sich in einem Indianerreservat. Zu diesem Teil koennen wir leider nicht so viel schreiben, da nur meine Eltern daran teilgenommen haben. Ranfahren konnte man nicht, man musste einen Shuttlebus nehmen. Letzendlich laeuft es auf eine Wahnsinnsabzocke hinaus, denn nur der Bus an den Rand kostet 45$ p.P. und da ist dann noch nicht mal das glaeserne U mit dabei... Auf dem Rueckweg gabs jedenfalls einen schoenen Sonnenuntergang (s.unten).
As a next stop we headed for the so called "Skywalk" a U-shaped glass platform hanging over the west side of the Grand Canyon. Unfortunately this turned out to be a real rip-off: the parking lot was quite far away from the rim, so just to see the Canyon, one had to take a shuttle bus, that they charged freaking 45$ for. To get onto the platform itself (that you can't even take a camera on) it costs another 25$ or so. Since we knew we were going to see the beauty of the South Rim for free, Rebekka and me decided to stay with the car. Quite a good bet.
On the way out of that place, being an Indian reservation, we enjoyed the beautiful sunset.

Unser naechster Stopp sollte das Grand Canyon Village am South Rim des Grand Canyon sein. Wie wir spaeter erfahren hatten, durften wir hier einige sehr seltene kalifornische Kondore sehen, von denen es nur noch 380 gibt.
one of the 380 Californian Condors that are still around
Fuer euch ein paar Eindruecke, die man am Grand Canyon Nationalpark bekommt. Sehr schwer zu erfassen, deshalb gibts auch so viele Fotos :)
After spending the night in Kingman, we got to the Grand Canyon Village, getting the great chance of watching some extremely rare Californian Condors wheeling above. Since its hard to get a good impression of the Grand Canyon, there are a lot of pictures for you :)







Nachdem wir natuerlich fleissig unseren Reisefuehrer gewaelzt und uns wie immer Informationen im Visitor Center geholt hatten, erfuhren wir, dass es moeglich ist, in den Canyon hinab zum Coloradoriver zu steigen und dort zu uebernachten. Dies zu tun, war fuer Marcus sone Art Wunschtraum, die in den Umstaenden echt sehr unrealistisch, aber super erstrebenswert schien. Durch das hinabsteigen kann man die ganze Vielfalt des Canyons sehen mit all den verschiedenen Gesteinsschichten und der Vegetation, die man von oben kaum erahnen kann. Das einzige Problem: wenn man kein Zelt hat und in der sog. Phantom Ranch uebernachten moechte, ist eine Reservierung 13Monate im Voraus noetig. Faule Menschen koennen sich uebrigens auch von einem Maultier runter- und hochtragen lassen! Unser Reisefuehrer rat jedenfalls, sich am Morgen zu informieren, ob Stonierungen angefallen sind. Also liessen wir uns am Nachmittag vorher auf eine Warteliste setzen, in der Hoffnung, dass Leute absprangen oder eher von der Ranch zurueckkamen. Bis hierhin immernoch eher Wunschvorstellung als realistisch. Dabei konnten wir zum ersten Mal vom schlechten Wetter profitieren. Da fuer den naechsten Tag Gewitter und starker Regenfall angekuendigt waren, scheuten Leute den Abstieg oder stiegen eher wieder auf, sodass frueh halb 7 verkuendet wurde, dass es fuer uns freie Plaetze in der Ranch gab, wir konnten sogar zwischen einem Schlafsaal oder einer eigenen Cabin fuer uns vier waehlen! Absolut abgefahren! Wir hatten natuerlich einen Plan fuer das Wetter ausgeheckt und nahmen, mit ordentlichem Regenschutz im Gepaeck, den sonst eher fuer Aufstiege genutzten "Bright Angel Trail" (da nicht so steil und mit Wasserstationen ausgeruestet), der Unterschlupf bietete, falls es wirklich gewittern sollte. Gluecklicherweise blieben wir bis auf einige Schauer verschont. Uns stand ein ca. 15 km langer Abstieg mit 1500 Hoehenmetern bevor! Wir hoffen, die Bilder geben einen Eindruck und nehmen euch mit auf eine Reise tief in den Canyon hinein.
When thinking about what to do at the Grand Canyon, one of my really unrealistic thoughts was to hike all the way down. In the car I kind of talked about it as my dream, when Rebekka read out our travel guide, saying that a) hiking in and out in one day is not recommended, b) camping down there is possible, but r's parents of course didn't have any equipment and c) there is a ranch to stay down there, but that's always fully booked for 13 months in advance. But the book said also to check if there were any cancellations, so we went to the place that does these bookings and got on the waiting list, for the next morning at 6:30. There were 2 other parties in front of us on the list, and how likely would it be, that people actually cancelled their night(s) in the Grand Canyon!? It seemed absolutely unlikely to me, but we still got up early to drive to the place for the bookings in the morning and now they started calling out the people on the list....
For some reason, we were the only one present to do the reservation, so we were incredibly lucky to even have the option between staying in a dorm, with 10 other people or getting a cottage for ourselves. Since that wasn't a lot more expensive, we decided to do that, and walked out of there, knowing that bad weather had actually made this possible. As we thought of it, it must have been the forecast of possible thunderstorms that led people to leave the Canyon a night earlier or not starting the hike in the first place. For us that wasn't such a big deal: we just chose the route that is normally recommended for ascending (Bright Angel Trail), because in case of bad weather, there would have been three points to get shelter on the way, whereas the so called South Kaibab Trail is very exposed and doesn't have any water. In the end the weather didn't turn out so bad, we just had some showers, which was also kind of funny cause we kept changing clothes: more protection when it was raining, taking off clothes, because it was getting warmer from descending and moving and so on...

Auf, auf! In den Canyon! Starting the descend.

Gleich zu Beginn durften wir ein paar Canyonrehe beobachten.

man beachte den starken Kontrast zwischen den Gesteinsschichten
notice the incredible differences between the rock layers

Blick ins Tal (ja, da wollen wir hin!) To your left, the so called Plateau Point!


pieks

Im sog. Indian Garden, einer Art Oase und Zwischenstation, entschieden wir, einen Umweg von fuenf flachen Kilometern zum "Plateau Point", einem wirklich sensationellen Aussichtspunkt, zu machen, da wir noch Zeit hatten und nicht vom schlechten Wetter aufgehalten wurden.
Halfway down the Canyon, we came to a quite unique Oasis, called the Indian Garden. From there we took the 3 Mile detour heading to Plateau Point, where we could first see and especially hear the Colorado and also had that amazing encounter with Condor #80.

der Coloradoriver das erste Mal etwas naeher, von ganz oben kann man ihn fast nie sehen


Wir hatten das Glueck, diesem Kondor ganz nah zu kommen, der auf dem Plateau Point rumsass und sich fotografieren liess. Spaeter lasen wir, dass es verboten ist, sich den seltenen und bedrohten Kondoren auf weniger als 25m zu naehern... ups...
Just after taking those great shot, we read a sign, saying that is illegal to get closer to these animals than 75 feet, oh well...
lower half = volcanic, upper half = sedimentary

Kakteenvielfalt im Canyon...

variety of Cacti

Blick aus der Oase "Indian Garden" in die sonst wuestige Canyonlandschaft
View from the Oasis of "Indian Garden" into the rather deserted landscape



mh...Gras...

Am Fusse des Coloradoriver angekommen steckten Marcus und ich die Fuesse rein, um sie von der langen Wanderung abzukuehlen. Lasst euch gesagt sein, das Wasser hier drinnen ist eiskalt ;) Hier fand Marcus uebrigens seinen neuen Wanderstock, eigens vom Coloradoriver geformt und angeschwemmt. Bis heute wird er noch ueberall mit hingenommen.
For a while we were looking forward to the moment we could cool down our feet in the Colorado. What we didn't expect was that it was so ice cold, that it hurt, ouch. Down there was also the point, where I found my new walking staff! It would stay with us, through most of our California trip, squeezing into all the tight rides we hitched :)



eine der 2 Bruecken, die ueber den Colorado zur Ranch und den Campingplaetzen fuehren


Hier seht ihr die Huette, in der wir uebernachtet haben. Marcus sprach mit ein paar Leuten die erklaerten, wie aufwaendig es war, 13 Monate vorher um 6 Uhr frueh die Buchung zumachen, da 2h spaeter alle Plaetze schon ausgebucht waren, nur um dann mit 9 weiteren Wanderern in einem Schlafsaal zu sein. Wir koennen also nur noch mal unser aussergewoehnliches Glueck betonen.
Da wir nicht denselben Weg zurueckgehen wollten, den wir gekommen waren, mussten wir uns mit einem etwas steileren aber auch schoeneren Anstieg zufriedengeben. Da es an diesem Tag warm werden sollte und es auf dem sog. South Kaibab Trail keine Wasserquellen gibt (klarer Nachteil zum Bright Angel Trail) wird er eher fuer Abstiege benutzt. Wir ruesteten uns jedoch mit genuegend Wasser aus, nachdem wir noch ein paar leere Flaschen aus der Ranchkueche besorgt hatten, und machten uns nach Rat der Rangerin fruehzeitig auf, um gleich mit dem ersten Licht auf dem Weg zu sein und spaeter nicht zu sehr in der Mittagssonne zu brutzeln.
In the picture above you can kind of get a feel for the comfort in the lodge down in the Phantom Ranch. Note Michaela, Rebekkas mother and the Nutella bread in the foreground :) Since we had decided to take the steeper and more exposed South Kaibab Trail, we had to carry as much water as we could, so we asked the guys in the Canteen for some empty Gallon canisters, after having a great dinner and an interesting open question round with one of the rangers. Since it was supposed to be hot during the day, we started the hike out as soon as the first light hit the Canyon floor, which was around 5:20.


An diesem Strand haben wir oefters Raftingbootgruppen anlegen sehen 
-das machen wir bei unserer naechsten Grand Canyon Tour ;)
 

die Maultiere transportieren Essen und andere Waren zur Ranch
the mules are carrying the food and other things down to the ranch







auch Matthew genoss, wie immer, die Aussicht


dieser treue Diener aus Byron Bay, Australien hat sich nach Ankunft am Suedrand von uns getrennt und seine Reise durch die Muellverarbeitung angetreten, ade...
the death of hat #3


Verschnaufpause - Karli resting



...fast geschafft... almost there...

Puh, angekommen! Nach ca.7h mit vielen steilen Anstiegen, einigen Pausen, zum Glueck genug zu trinken und ein paar Snacks waren wir oben. Da es erst halb 1 war, sind wir der schlimmsten Mittagssonne durch unseren zeitigen Start entwischt. Ausserdem wird es nach oben hin kuehler, die waermsten Temperaturen sind im Canyon dort, wo kein Wasser fliesst.
After 7 hours of ascend, we had made it to the top. Again we were really lucky with the weather, having some clouds, that saved us from the big heat.

Unser naechster Stop sollte das Monument Valley sein. Durchs Indianerreservat gings mit dem Auto per selbstgefuehrter Tour auf einem Rundweg, der eine unbefestigte Wuestenstrasse darstellt. Dabei gibt eine vorher ausgehaendigte Broschuere Informationen ueber die verschiedenen Monolithen und ihre moeglichen Interpretationen.
For our next stop, the Monument Valley, we took a dirt road through a Native American reservation, with a little self guided tour, explaining these beautiful rock formations.

Blumen in der Wueste!




Auf dem Weg zu unserer naechsten Attraktionen kamen wir u.a. am Lake Powell am Glen Canyon vorbei. Wie man in den folgenden Fotos sehen kann, war die ganze Strecke gesaeumt von Bergen und Gesteinsformationen verschiedenster Art.
On our way to the next attraction we passed Lake Powell on the Glen Canyon, and many many beautiful mountains, hills and rocks.






Als naechstes zog uns unsere Natur- und Wanderlust in den Bryce Canyon Nationalpark. Dieser zeichnet sich durch seine verschiedenfarbigen Felspyramiden (sog. "Hoodoos") aus und ist eigentlich gar kein richtiger Canyon. Die unterschiedlichen Gelb-, Orange- und Rottoene des Kalk- und Sandsteins sind sehr schoen anzusehen. Auch hier stiegen wir wieder hinab, um die ganze Vielfalt dieses Naturschauspiels zu erkunden.
For the next adventure we were called to the Bryce Canyon Nationalpark. It is distinguished by its rock pyramids called "Hoodoos". We went for a hike to explore the beauty most efficiently in the short given time.

Blick aufs "Amphitheatre"





"Thor's Hammer", der bekannteste Hoodoo im Nationalpark

beim Fahren, begegnete uns dann auch wieder jede Menge Tierwelt

eine "natural bridge", die irgendwann einstuerzen wird; daraus werden sich weitere Hoodoos bilden
after collapsing this natural bridge will form two new hoodoos

Sonnenuntergang im Bryce Canyon (Puh, war das kalt! Da haben wir sogar Schnee gesehen!)

Nach dem Bryce stand nun noch der Zion Canyon auf dem Plan. Eine Besonderheit an diesem ist, dass sich die Strassen und somit die Besucher, Informationszentren und Shops nicht am Rand des Canyons befinden, sondern im Tal. Zu Beginn gabs erstmal eine kleine Wanderung, um einen Ueberblick uebers Tal zu erhalten.
After leaving Bryce the same day, there was only room for one last National Park: Zion. Its destinctive feature is its accessibility. The road winds down into and through the Canyon! They paved the roads red to adapt to the colorful landscape. We started our visit with a hike to the beautiful vista point overseeing the whole canyon.


Und das war die belohnende Aussicht! Links im Bild die Strasse, der wir wenig spaeter in den Canyon folgten. And there is the rewarding view, including the winding road to the left.




Nachdem wir am Visitors Center angekommen waren, wollten meine Eltern einen ruhigen Nachmittag verbringen. Da wir leider nicht laenger als einen Tag in diesem schoenen Nationalpark verbringen konnten, entschieden Marcus und ich, die Zeit so gut wie moeglich zu nutzen und auf eine waghalsige Wanderung zu gehen. Der sog. "Angels Landing" war ein starker Serpentinanstieg (454 Hoehenmeter), leider alles betoniert, aber mit schonen Felsformationen, der nach einem Abzweig in einem schmalen Pfad auf eine Spitze fuehrte. Dabei ging es rechts und links teilweise steil bergab und man musste sich an der befestigten Stahlkette festhalten (s.u.).
Fuer den Aufstieg benoetigten wir ca. 3h, der Abstieg war ab nach der Stahlkette in 15min erledigt, weil wir runterjoggten, um unsere Knie zu schonen und noch einen weiteren Walk ranhaengen zu koennen.
After this first hike, Michaela and Karli decided to have a quiet afternoon, which gave us a chance to do a more strenuous hike. The so called "Angels Landing" started with a steep switchback-incline, the path unfortunately paved. Passing some cool rock formations, we came to the dangerous part, being a very steep ridge accessible only by holding on to a big steel chain. 





diese Stahlkette darf hier nicht fehlen...


Marcus am Gipfel freut
Ascending took us about 3 hours. The descend on the other hand only took 15 min, cause we jogged down, to save our knees and go for another hike afterwards as well.
Wieder unten angekommen gingen wir noch auf einen kleineren Walk zu mehreren kleinen Seen namens Emerald Lakes. Am naechsten Tag mussten wir einigen Muskelkater aushalten, vielleicht noch schlimmer als nach dem Grand Canyon, die Wanderung hat sich aber auf jeden Fall sehr gelohnt und wir waren froh, so in aller Kuerze doch noch einen Einblick in den Nationalpark zu bekommen! Ausserdem folgte ein Tag der Fahrerei, um nach San Francisco zu kommen, sodass sich unsere Muskeln ausruhen konnten.
Leider mussten wir bei allen Nationalparks feststellen, dass sie so gut besucht sind, dass man kaum einen Moment allein in der Natur verbringen kann. Die Vorteile, die eine grosse Besucherzahl mit sich bringt sind natuerlich verschiedene Unterkunftsmoeglichkeiten, Verpflegung im Park und Shuttle Busse zu den Attraktionen. Die natuerliche Schoenheit der Parks kann man aber meiner Meinung nach viel weniger geniessen, wenn ueberall Touristen um einen herum sind und man auf jedem Wanderweg Leute mit sich laufen und entgegenkommen hat. Wir werden sehen, ob es in anderen Nationalparks genauso aussieht.
On this smaller hike, we went to see the Emerald pools. Even though our sore muscles were quite bad the next day, we were glad to get a good impression of the Canyon, despite having only such a short time. The next day we basically spent in the car to get to our next destination: San Francisco.
Windkraft in Californien

Mit Abschalten ist nicht euer Hirn gemeint. Erneuerbar!
In San Francisco angekommen ging es in die Stadt, um ein paar Attraktionen zu sehen, unter anderem die Old St. Mary's Cathedral in Chinatown, die erste Kathedrale Californien! Sie hat auch das grosse Erdbeben und den darauffolgenden Brand von 1906 ueberlebt. Ausserdem gab es einige Skyscraper und steile Strassen, fuer die Beatgeneration wichtige Cafes und Buchlaeden, die beruehmte sich stark schlaengelnde Lombard Street, den Hafen und natuerlich die fuer San Francisco typischen Cable Cars (Strassenbahnen) zu sehen.
Our first day in San Francisco we spend on foot. Some of the sights were Chinatown, Old St. Mary's Church, the Transamerica Pyramid and some places that were important for the Beat generation. The crookedest street - Lombard St - we walked up and down, and the Pier and the cable cars were obviously on the agenda.

Chinatown

Transamerica Pyramid




Lombard Street

Cable Car, im Hintergrund Alcatraz, das einstige Hochsicherheitsgefaengnis
Am naechsten Tag fuhren wir dann ueber die wohlbekannte Golden Gate Bridge. San Francisco hat wirklich nicht das schoenste Wetter. Die meiste Zeit haben wir gefroren und, wie man unten sehen kann, kann der Nebel und Dunst die Aussicht auf die Bruecke schon mal verdecken.
The next day we enjoyed the sights that were harder to reach by car: the Golden Gate Bridge, the  Golden Gate Park and we also drove down Lombard Street. As you might be able to tell, it was really cold and also partially foggy... quite unexpected.




Danach gings wieder Richtung Sueden, da meine Eltern ihren Flug von LA kriegen mussten. Somit waren wir on the road auf dem recht bekannten Pacific Highway (Highway 1). Dieser kommt an zwei groesseren Staedten vorbei, eine davon Monterey, wo wir am Hafen eine Haufen Seehunde beobachten konnten. Diese hingen da die ganze Zeit rum, sowohl im Wasser, als auch auf einer hoelzernen Plattform, und liessen sich fein beobachten und fotografieren. Auch die Moewen machten einen recht schicken Eindruck :)
Since time kept running, we left San Francisco from Hashbury to see a lot of sea lions in the harbour of Monterey. The way down there and continuing to Santa Barbara and eventually Los Angeles led along the beautiful Highway 1.





Anschliessend fuhren wir noch an einen nahe gelegenen Ort namens Carmel. Dieser schien sehr schick und reich, mit vielen interessanten Haeusern, die sicher ein Vermoegen kosten. Ausserdem gabs nen schoenen Strand, an dem Marcus und meine Mutti ein paar Luftspruenge machten.

Hwy 1
Auf dem Weg kamen wir noch am Pfeiffer Big Sur State Park vorbei, wo wir einen kleinen Walk zu einem Wasserfall (Pfeiffer Falls) unternahmen, da gabs dann auch wieder ein paar Blumen zu fotografieren :)




 





Den naechsten Tag verbrachten wir in der schoenen Stadt Santa Barbara. Dort besichtigten wir eine Mission El Presidio de Santa Barbara, die das zweitaelteste Gebaeude Kaliforniens darstellt (das, was nach dem schweren Erdbeben 1925 uebrig geblieben ist) und gingen anschliessend zum County Courthouse, welches als eines der schoensten oeffentlichen Gebaeude in den USA gilt. Da sind Marcus und ich bei einer tollen kostenlosen Fuehrung mitgelaufen. Anschliessend gings noch zum Stearns Wharf, dem aeltesten Pier Kaliforniens.
In Santa Barbara we visited the Mission El Presidio de Santa Barbara, which is the second oldest building in California and the County Courthouse, which is "one of the most beautiful public buildings of the US". They had a really cool free public tour that we attended and subsequently we went to see Stearns Wharf, the oldest Pier of California. 

El Presidio de Santa Barbara

County Courthouse

Wir haben eine neue Himmelsrichtung entdeckt!!M!!
Nach der Besichtigung Santa Barbaras gings weiter nach LA, wo meine Eltern am naechsten Tag fliegen sollten. Deshalb fuhren wir noch durch Malibu, Beverly Hills und Hollywood und machten einen Abstecher auf den Mulholland Drive, von dem aus man eine fantastische Sicht auf Los Angeles bei Nacht hat!
After leaving  Santa Barbara, we went to see Malibu, Beverly Hills and Hollywood including a nice tour on Mulholland Drive before returning Rebekkas parents and the rental car to the airport on the nexy day.


Am naechsten Morgen wurde gepackt und Marcus tauschte unseren kaputten und von ihm geliebten rosanen Schirm aus Narooma, NSW (siehe alte Blogeintraege) gegen einen nicht ganz so kaputten von meinen Eltern aus. Ihr seht, die Trennung fiel ihm schwer.
While packing our stuff the next morning I had to say goodbye to our beautiful pink umbrella from Narooma, NSW, sad day...
Nachdem wir das Auto zurueckgegeben und meine Eltern am Flughafen verabschiedet hatten, ging es fuer 2 Naechte zurueck zu Chris, unserem ersten Host in LA. Party! Wir verbrachten danach noch 2 weitere Naechte bei 2 verschiedenen Hosts innerhalb LAs. Somit konnten wir unsere noch nicht vollendete Doors-Tour weiterfuehren. Dafuer gings zuerst nach Venice. Venice Beach beherbergt auf seinem Ocean Walk viele Geschaefte, Strassenkuenstler und einige Obdachlose. Ausserdem ist der Bereich auch fuer verschiedenste Sportarten geeignet und ausgebaut.
While staying a bit longer in LA, we could continue our Doors-Tour to see Venice Beach, which is actually quite nice.

Marcus rollt durch den Sand


und "trainiert" am Muscle Beach


hier kann man noch erkennen, wie Venice frueher einmal Venedig nachempfunden wurde
Am naechsten Tag entschieden wir uns noch fuer einen kurzen Ausflug nach Hollywood, da wir dort noch gar nicht rumgelaufen waren. Im Hard Rock Cafe gabs dann sagenhafterweise Jim Morissons Lederhosen zu bestaunen!
In Hollywood, we stumbled upon Jim Morrisons legendary leather pants!


Rebekka hat auch schon einen Star auf dem Walk of Fame fuer ihre sagenhaften musikalischen Leistungen erhalten, Matt dagegen einen fuer seinen Beitrag zum Fernsehen. hihi.
Weiter gings am naechsten und letzten Tag dann nach Santa Monica, um noch ein paar Stationen der Doors abzuklappern und dies auch gleichzeitig mit einem Besuch auf dem Santa Monica Pier zu verbinden. Dort gibt's neben vielen Strassenkuenstlern und einem Erlebnispark ein historisches Karussell, was den Hoehepunkt des Tages darstellte! Juhu!

Rebbi reitet ihr Pferd...

...und Marcus seinen Dino :)

Santa Monica Pier

Strand in Santa Monica mit einem typischen amerikanischen Rettungsschwimmerhaeuschen


Die letzte Nacht beim letzten Host verbrachten wir in Koreatown. Der gute Erik, Jazzgitarrist, hatte ein nettes Dach mit schoener Aussicht ueber LA.

In Los Angeles hatten wir uns ueberlegt, dass wir, von der Kaelte in San Francisco abgeschreckt, erstmal nach Sueden ziehen sollten, um im Warmen zu bleiben. Deshalb sollte unsere naechste Station Escondido in der Naehe von San Diego sein. Dies ist die Stadt, in der Brett (wer Brett nicht kennt, sollte sich an dieser Stelle schaemen; fuer alle, die sich an dieser Stelle schaemen: Brett ist Marcus' bester Freund und Nachbar aus Leipzig) aufgewachsen ist. Nach einer Doors Tour in LA sollte also eine Brett Harms Tour in Escondido folgen ;) Jedenfalls hatte Brett uns freundlicherweise einen Schlafplatz bei einer frueheren Bekannten namens Lee besorgt, die uns nach ersten skeptischen Annaeherungen sehr herzlich und gastfreundlich fuer 3 Naechte bei sich aufnahm. Wir sahen also Bretts Schule und sein Haus, trafen ein paar Bekannte von ihm und machten eine Tour in der lokalen Brauerei (Stone) mit, bei der es anschliessend eine Kostprobe von 4 verschiedenen Biersorten gab (Jamjamjam). Lees Tochter und ihr Freund nahmen uns netterweise mit nach La Jolla (gesprochen Lahojja), ein Strand in San Diego. Die Bucht dort ist sehr gut zum Tauchen und Schnorcheln geeignet, da sich dort viele Fische und v.a. Seehunde und Robben aufhalten. Ausserdem rasten auf den Felsen allerlei Voegel, was leider einen etwas unangenehmen Geruch verbreitet. Da die Sicht im Wasser um diese Jahreszeit noch nicht perfekt ist, wurde uns nicht zum Tauchen, sondern eher zum kostenlosen Schnorcheln geraten. Das Equipment bekamen wir geliehen und konnten somit einen atemberaubenden Tag im Wasser verbringen. Trotz Neoprenanzug scheine ich (Rebekka) mich nun leider erkaeltet zu haben. Mist.
Since Frisco was so cold, we decided to go to southern California first. So our next stop was Escondido, the town, were Brett, the famous, grew up. He's done a really great job organizing a place to stay at Lee's house. She's the mom of one of Brett's friends. We had a lovely time staying with her and her family and even got the chance to go snorkeling in the beautiful La Jolla cove. I guess the coolest of all oppertunities was to go swimming with the seals because they are really cute, and they even came up close, so we could touch them! Amazing.




Der sog. "children's pool" wurde hinter einem Wellenbrecher fuer Kinder errichtet, heute halten sich aber v.a. Seehunde darin auf, was uns nicht davon abhielt, reinzugehen und mit ihnen zu schwimmen. Herrlich! Sie kamen z.T auch ganz nah und sind sehr verspielt, ein wirklich unvergessliches Erlebnis.


Sogar ein Hase kam am Wegesrand vorbeigehoppelt.


Vielleicht fotographieren wir nur soviele Hoernchen, weil es die in Australien gar nicht gibt...

pinkes Blumenmeer

Lee hat zwei Hunde, die beide lautstark bellten, und neugierig erst das Auge und dann die Nase durchs Loch im Zaun steckten, um uns zu identifizieren. Sehr clever! Oben ein schoenes Beispiel fuer amerikanische Freeways! Hier sogar noch mit je 2 Carpoolingspuren (wenn man mehr als nur eine Person im Auto ist, darf man diese benutzen und kommt i.d.R. schneller ans Ziel), also insgesamt 16 Spuren.
Lee has two dogs, that welcomed us with sticking alternatingly their nose and their eyes through the fence! Above a nice example of an American Freeway, including 2 carpooling lanes each way, so a total of 16 lanes!





Nun sind wir am Sonntag weiter nach San Diego zum Couchsurfinghost Parker gefahren und haben ein kostenloses Orgelkonzert im Balboa Park, einem riesigen Park mit zahlreichen Museen, angeschaut. Am Montag haben wir dann San Diego angeguckt. Dabei haben wir an einer kostenlosen Tour in Old Town, dem historischen Stadtteil San Diegos, teilgenommen und sind ein bisschen durch Downtown gelaufen. Am Dienstag gabs nochmal einen Walk auf den Cowles Mountain und heute (Mittwoch) brechen wir dann wieder auf ins Ungewisse! :) Nein, geplant ist als naechstes der Sequoia National Park, der hoffentlich nicht zu kalt sein wird.
After those really nice and relaxing days in Escondido, we went to another Couchsurfing host named Parker, down in San Diego. We went to see Old Town and some other nice parts of the city. Parker also invited us for a nice hike up Cowles Mountain. Other pix: below view from Bretts house, impessions of the Stone brewery in Escondido and different pix from San Diego.


Stone Brauerei in Escondido



Balboa Park in San Diego - organ concert in SD

kostenlose Tour durch Old Town in San Diego - free guided tour!


das Gaslamp District


im Hafen

Aussicht vom Cowles Mountain ueber San Diego